Zornesfalte entfernen

Eine meiner Freundinnen hat ziemliche Stirnfalten, was ihr oft ein mürrisches Aussehen verleiht. Sie ärgert sich sehr darüber und versucht diesen Falten beizukommen, aber sie erlahmt schnell. Immer wieder sprach sie von Stirnpflas­tern, die sie unbedingt haben wollte, sie wusste nur nicht, wo es sie zu kaufen gab. Ich schenkte sie ihr unter der Bedingung, mich über Erfolge oder Misserfol­ge auf dem Laufenden zu halten. Sie benutzt die Pflaster äußerst selten, weil sie sie als störend empfindet. Ich wollte das Gefühl auch kennen lernen und bat sie um ein Pflaster. Sie hat Recht, so ein Pflaster ist fest wie Schmirgelpapier und sehr störend. Es hinderte mich nicht daran, die Stirn zu runzeln, sondern es verleite­te mich nun gerade dazu, da ich es mit einem Stirnrunzler von der Haut schieben wollte. Vielleicht ist das der gewünschte Effekt. Sehen Sie ein Pflaster ab Hilfe. Es unterstützt Sie dabei, sich zu kontrollieren. Eine andere Freundin hat sich von einem Schönheitschirurgen ihre Stirnfalten unterspritzen lassen. Die Falten sind nicht mehr ganz so tief eingegraben, aber immer noch deutlich sichtbar. In drei Monaten wird erneut gespritzt und nach weiteren drei Monaten noch einmal, dann sollen sie endgültig verschwunden sein. Allerdings hält die Kollagenspritze voraussichtlich nicht länger als weitere sechs Monate, dann ist wieder nachzuspritzen. Seit der Unterspritzung macht sie sich Sorgen um ihre Zornesfalten. Sie ertappt sich ständig dabei, wie sie die Brauen zusammenzieht, am PC, beim Bügeln, beim Fernsehen, selbst im Bett. Ich habe ihr geraten, sich hautfarbenes Leukoplast über die Falten zu kleben, was sie auch tat. Leider hielt sie nicht lange durch.