Jeanshosen Damen - Schnitt und Farben - Richtiger Stil

Daß seine Erfindung, eine blaue Arbeitshose für die Goldgräber, einmal Weltkarriere machen würde, hätte sich Levi Strauss nicht träumen lassen, als er 1847 von Oberfranken nach Amerika auswanderte. Inzwischen sind die Jeanshosen längst nicht mehr nur dunkelblau; neben der Indigofärbung sind beinahe alle Abstufungen der Farbskala zu finden. Spezielle Waschverfahren geben dem von Haus aus harten Stoff Weichheit bzw. erreichen ein Ausbleichen, das den Used-Effekt bringt.

 

Die Hose, die in den 50er Jahren der rebellierenden Jugend vorbehalten war, ist heute „everybodys darling". Selbst die Designer haben sich der ehemaligen Arbeitskleidung der Goldschürfer und Cowboys angenommen und die Jeanshosen in veredelter Form zu einem Statussymbol emporgehoben.

Perfekt - sagt man - sitzt eine Jeanshose, wenn die Taille den richtigen Abstand zum Steißbein hat, das heißt, wenn die untere Kante der Hosentasche 3 bis 4 cm über dem Oberschenkelansatz endet. Doch es gibt keinen Po, der gar nicht füj eine Jeans gemacht ist, denn die Hose hat den Vorteil, daß sie sich anpaßt. Bei einem Bäuchlein sollte man allerdings auf Bundfalten verzichten. Daß die nach unten schmal zulaufende Karottenform kräftige Oberschenkel kaschiert, ist ein vielbegangener Irrtum. Längst weiß man, daß diese Form das Problem betont. Ein gerader Schnitt ist deshalb günstiger. Der Kombinationsmöglichkeiten von Jeans sind keine Grenzen gesetzt. Das „blaue Wunder" paßt gut zu Freizeitbekleidung wie T-Shirts, Pullis, sportlichen Jacken; Blazer und Bluse machen es cityfein. Jeans sind überaus pflegeleicht, wenn man einige Grundregeln beachtet: nie heißer als 60 Grad waschen und dabei immer auf die linke Seite drehen, dann bleichen sie nicht ungleichmäßig aus.