Zara Online Shop ist Detox Trendsetter

Nach einer Studie der Umweltschutzgruppe Greenpeace gehört Zara zu den Trendsettern in der sauberen Herstellung von Textilwaren. Auf Druck einer Greenpeace-Kampagne haben einige große Player in der globalen Textilbranche einige besonders schädliche Chemikalien aus dem Herstellungsprozess gestrichen. Gleichzeitig ist Zara auch ein Vorreiter im Kampf gegen Wasserverschmutzung. Die unschöne Seite: Sportartikelhersteller Nike und LiNing setzen weiterhin umweltschädliche Schadstoffe in der Textilfertigung ein. Besonders schlimm sind einige Luxuslabels. Die meisten Firmen stehen zu ihrem Wort und beginnen Mode zu produzieren, die die Umwelt verkraften kann. Der Wandel zur giftfreien Kleidungsproduktion ist bereits in vollem Gange, so eine Sprecherin von Greenpeace. In der Studie untersuchte Greenpeace knapp zwangzig weltbekannte Textilfirmen, die sich auf Druck der Umweltorganisation schon längst auf eine gesunde Textilherstellung bis Ende des Jahrzehntes verpflichtet haben. Darüber hinaus beobachtet Greenpeace viele weitere Textilhersteller, die sich bislang gegen die Initiative wehren. Alle Unternehmen werden von Greenpeace in die Kategorien "Detox-Trendsetter", "Greenwasher" und "Detox-Schlusslichter" eingestuft. Haben die Firmen besondere Schadstoffe wie Alkylphenolethoxylate, Weichmacher oder PFC aus ihrer Produktion bereits verbannt, dann werden diese als "Detox-Trendsetter" gekürt. Bereits 16 Unternehmen haben diesen Status erhalten. Zara hat die krebserregenden PFC verbannt und die Zahlen von über 100 Produktionsanlagen offen gelegt und ist damit führend in dieser Liste. Sporthersteller Nike und LiNing dagegen haben diese Chemikalien nicht aus der Produktion verbannt.

Die spanische Inditex-Gruppe wird ihren Flagship-Shop Zara in St. Petersburg im Mai schließen. Zara begründete die Schließung um betriebsinterne Rationalisierungen fortzuführen. Ein weiterer Zara Shop in derselben Haupteinkaufsstraße wird jedeoch weitergeführt. Es ist nicht das erte Mal, dass Zara einen Flagship-Shop in Russland geschlossen hat. Letztes Jahr hat der Zara Shop in Moskau bereits dichtgemacht.  Der Modemarkt in St. Petersburg leidet immer mehr unter schrumpfendem Umsatz und viele Einzelhändler sind gezwungen ihre Geschäfte zu schließen. Das Niveau der Ladenmieten sinkt immer weiter. Modeläden werden durch Souvenir-Shops ersetzt. Andere Konkurrenten wie z.B. KIK Online Shop hat schon lange den dortigen Markt verlassen.