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Die Moderevolution der Sechziger hat zwar in London begonnen, aber schon bald schuf New York sich seine   eigene Pop-Version der Mod-Mode. Inspiriert von der modernen Kunst und ihren Stars wie Andy Warhol, wurde die Mode verrückter und kurzlebiger, als sie die Begeisterung der Pop Art für Wegwerfprodukte und Massenproduziertes für sich entdeckte.

Durchsichtiges Vinyl, Plastik, Aluminium,  Zellophan,  Karton und sogar Flüssigkeiten wurden als neue Materialien für Kleidung ausprobiert, die dazu da war, ihren Träger für fünf Minuten berühmt sein zu lassen. Es gab sogar ein "Grow-your-own"-Kleid, das mit Pflanzensamen imprägniert war, die nach Bewässern aufgingen, wenn möglich rechtzeitig zur nächsten großen Party. Inbegriff der New Yorker Popszene war Paul Youngs Boutique Paraphernalia. Young brachte den britischen Mod-Look nach Amerika, zuerst durch seine Arbeit für die J.C. Penney Company und dann als Initiator der erfolgreichen Youthquake-Linie für die Puritan Company. Paraphernalia sollte der Rahmen sein, in dem Young mit den verrückteren Möglichkeiten der Mod-Mode experimentieren wollte, eine Art Versuchslabor für verschiedene Stile, bevor man viel Geld in ihre Massenproduktion steckte. Young suchte sich sein eigenes Team von aufregenden, begabten freiberuflichen amerikanischen Designerinnen wie Betsey Johnson, Diana Dew und Deanna Littell. Ihre Arbeiten verkaufte er neben europäischen Mod-Importen von Mary Quant, Tuffin and Foale und Paco Rabanne.