Silberschmuck aus Sterling-Silber oder Feinsilber

Von der lateinischen Bezeichnung für Silber, argentum, leitet sich das französische Wort für Gold ab: argent. Silberschmuck ist sehr dehnbar. Es ist weicher als Kupfer, aber um einiges härter als Gold. Nach der Entdeckung Amerikas fand man reichlich Silberschmuck in Mexiko und in Südamerika, vor allem im heutigen Peru und in Bolivien. 

Silbermünzen als Zahlungsmittel werden kaum noch geprägt. In den meisten Ländern wurden die echten Silbermünzen durch Münzen aus silberfarbenen Metallen ersetzt. Wegen seiner keimtötenden Wirkung findet Silber auch in der Medizin eine häufige Verwendung. Ein besonderer Anwendungsbereich ist natürlich die Schmuckindustrie. Hier verwendet man aber überhaupt kein reines Feinsilber, das 1000er-Silber. Das wäre für so stark beanspruchte Gegenstände wie Schmuck viel zu weich und zu wenig belastbar. Für die Schmuckherstellung verwendet man für gewöhnlich Sterling-Silber, das ist 925er-Silber, d.h., diese Legierung hat einen Silbergehalt von 925, und zu 75 Teilen wurde ein anderes, härteres Metall hinzufügt. Für modisch-preiswerten Modeschmuck werden häufig Silber-Legierungen statt Sterling-Silber verwendet.