Diamantringe oder Rohdiamant - auf den Schliff kommt es an

Der bekannteste Schliff für Diamantringe ist der runde Brillantschliff. Weitere populäre Schlifformen sind Navetteschliff, Ovalschliff, Smaragdschliff, Achtkant, Tropfenschliff, Herzschliff und Baguetteschliff. Der Brillant hat 58 kleine Schleifflächen, sogenannte Facetten, die das Licht reflektieren. Beim Baguetteschliff sind es 24 Facetten und beim Achtkantschliff 16 Facetten.

Ein Rohdiamant unterscheidet sich für das ungeübte Auge kaum von einem Kieselstein. Ein versierter Diamantschleifer arbeitet im Schnitt bis zu acht Stunden, bis er einen Diamanten von einem Karat geschliffen hat. Macht er Fehler, verliert der Stein und der Diamantring an Symmetrie, damit an Glanz und natürlich auch an Wert. "Fancies" werden farbige Diamantringe genannt, die es aber ganz selten gibt. Sie schimmern von Bernsteinfarben über Rosa, Bläulich bis Grünlich. Fünf der acht häufigsten Schlifformen (neben dem Diamantschliff): Oval-, Herz-, Tropfen-, Prinzeß-und Smaragd-Schliff.