Perlmutt und Perlen

Perlen sind im Grunde nichts anderes als eine Abwehrreaktion der Muschel, in der sie heranwachsen. Sie wehrt sich gegen das Eindringen eines Fremdkörpers (meist sind es Parasiten), indem sie einen Stoff absondert, der den Eindringling umschließt. Im Bindegewebe zwischen Schale und Mantel entwickelt sich eine Art Blase (Perlsack), in dem die Perle langsam heranwächst und mit Perlmutt überzogen wird. Perlen bestehen zu etwa 92 Prozent aus Calciumcarbonat, aus rund 6 % organischer Substanz und etwa 2 % Wasser. Perlen reagieren stark auf Hautkontakt. Werden Perlen sehr viel getragen, kann es passieren, daß sie stumpf und glanzlos werden. Der Wert von echten Perlen hängt von ihrem Gewicht ab. Perlen werden nach Durchmesser und Schönheit (also Farbe, Form und Lüster) bewertet.