Modezeitschriften: Top-10-Magazine und wie alles begann

Modezeitschriften Übersicht: Die bekanntesten und wichtigsten Fashion und Lifestyle-Zeitungen im Überblick.

Die größten und einflussreichsten Modezeitschriften für Frauen und Männer werden von internationalen Verlagen herausgegeben. In der Regel haben sie regionale Ableger und eigenständige Redaktionen in den jeweiligen Ländern. In Deutschland zählen VOGUE, Glamour, Elle, Brigitte, Cosmopolitan, Für Sie, Gala und Bild der Frau zu den wichtigsten Frauenzeitschriften.

Bei vielen Zeitschriften für Frauen geht es um Gerüchte, Promi-News und Skandale. Doch einige setzen ihren Schwerpunkt auf Mode, Fashion und Trendthemen.

Hier ist die Liste mit den auflagestärksten Zeitschriften für Mode, Lifestyle und Beauty-Trends. Außerdem gehen wir auf eine spannende Reise zu den historischen Ursprüngen der heutigen Modemagazine.

Liste der Top 10 Modezeitschriften in Deutschland

  • Glamour – 324.000
  • Brigitte – 237.000
  • InStyle – 189.000
  • Freundin – 174.000
  • Für Sie – 169.000
  • Cosmopolitan – 156.000
  • GG – 108.000
  • myself – 107.000
  • Elle – 84.000
  • DONNA – 72.500

Lifestyle- und Modezeitschriften Liste der Top 11 bis Top 20

  • Madame – 70.000
  • VOGUE – 66.000
  • Maxi – 65.000
  • Jolie – 60.000
  • Harper’s BAZAAR – 56.000
  • Grazia – 53.000
  • GUIDO – 50.000
  • Burda Style – 45.000
  • GQ – 39.000
  • Mädchen – 23.000

Top-20-Ranking verkaufte Exemplare der Lifestyle- und Modezeitschriften mit den höchsten Auflagen in Deutschland (ungefähre Zahlen pro Quartal, Stand 2. Quartal 2023, Quelle: Zusammengetragen aus Statista und Medienmagazin DWDL). Nicht berücksichtigt sind Zeitschriften mit Fokus auf Fitness und Sport, wie etwa Men’s Health und Women’s Health.

Hinweis: Diese Zahlen beziehen sich auf die verkauften Ausgaben in Druckform sowie als E-Paper. Die Angaben sind ohne Gewähr und bieten lediglich eine Übersicht als Orientierung und Einschätzung der Auflagenstärke. Viele Verlage publizieren ihre Artikel und Bilder auch im Internet. Die Online-Reichweiten in der DACH-Region sind uns derzeit nicht für alle Modezeitschriften bekannt, sodass wir hier kein Ranking mit der Top-10-Liste als Übersicht erstellen können. Genauere und aktuelle Angaben sind den offiziellen Mediadaten der Verlage zu entnehmen.

Eine der ersten Modezeitschriften war Vogue. Auch heute noch gehört das Vogue-Magazin zu den einflussreichsten Fashion- und Design-Institutionen. Kein Model, kein Designer und kein Fashion-Fotograf würde eine Anfrage der Redaktion unbeantwortet lassen.
Eine der ersten Modezeitschriften war VOGUE. Auch heute noch gehört das VOGUE-Magazin zu den einflussreichsten und wichtigsten Fashion- und Design-Institutionen. Die besten Models, Werbeagenturen, Designer und die besten Fashion-Fotografen der Welt würden keine Anfrage der Redaktion unbeantwortet lassen.

Die Geschichte der Modezeitschrift

Die Drucktechnik von Johannes Gutenberg revolutionierte nicht nur den Buchdruck. Reproduzierende Druckverfahren mit fotomechanischen Techniken erlaubten es Verlagen und Druckereien, nicht nur Buchstaben zu drucken, sondern auch Bilder auf Papier abzudrucken. Damit begann auch die Geburtsstunde der Modezeitungen und Zeitschriften mit Fokus auf Modetrends.

Karikaturen, Illustrationen sowie Kleiderordnungen und Schnittmuster wurden in Zeitungen und Modezeitschriften bereits abgedruckt bevor es die Fotokamera gab, allerdings nur als Kupferstiche und Zeichnungen von Hand.

Junge und modebewusste Frauen lassen sich stets von Modemagazinen inspirieren. Sie wählen Kleidung und Outfit ähnlich wie die Cover-Girls und Models der Modezeitschriften. Vor allem Marken und Designer-Klamotten spielen für Mädchen eine große Rolle, auch bei Sport- und Freizeitaktivitäten.
Junge und modebewusste Frauen lassen sich stets von Modemagazinen inspirieren. Sie wählen Kleidung und Outfit ähnlich wie die Cover-Girls und Models der besten Modezeitschriften. Vor allem Marken und Designer-Klamotten spielen für Mädchen eine große Rolle, auch bei Sport- und Freizeitaktivitäten.

Mit Krieg, Politik und Sport fing alles an

Mit der Bildberichterstattung begann auch der Fotojournalismus der großen Zeitungen. Diese berichteten zunächst über Kriege, Politikertreffen, technische Errungenschaften und Erfindungen, sowie über Sportereignisse (Sportfotografie). Einer der ersten Pressefotografen war der Engländer Roger Fenton, der 1855 Fotos vom Krimkrieg machte. Damit geht der Krimkrieg als erster Krieg in die Geschichte ein, der fotografisch dokumentiert wurde.

Später, im Jahre 1861 fotografierte der Amerikaner Mathew B. Brady den Amerikanischen Bürgerkrieg und zeigte dem Land sowie der Weltbevölkerung, welche Gräueltaten der Krieg mit sich bringt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen die englische Zeitung Daily Mirror sowie die amerikanische Zeitung New York Times mit dem regelmäßigen Druck von Fotos. In den 1920er Jahren druckten die Zeitungen vor allem Bilder aus Sportereignissen ab. Diese waren auch für ärmere und ungebildete Leute von großem Interesse, die weder lesen, noch schreiben konnten. Für sie waren die Bilder das absolute Highlight einer Ausgabe.

Erste Paparazzi und Boulevardzeitschriften

Ein Star und Pionier unter den Fotojournalisten war Erich Salomon, der heimlich Bilder von Prominenten machte. Im Jahr 1930, bei den Reparationsverhandlungen der Siegermächte des Ersten Weltkriegs, machte Salomon heimliche Aufnahmen von den Politikern. Seine Bilder gingen um die Welt und er wurde wie ein Star gefeiert. Man könnte ihn als den ersten Paparazzi und Vater des Boulevardjournalismus bezeichnen.

Fashion Shows in New York: Hier treffen sich weltweit führende Modedesigner, Models und Fashion Labels. Fast alle globalen Brands haben ein Office in NYC. Das ist kein Zufall, denn die ersten und einflussreichsten Modezeitschriften der Welt kommen aus New York.
Fashion Shows in New York: Hier treffen sich weltweit führende Modedesigner, Models und Fashion Labels. Fast alle globalen Brands haben ein Office in NYC. Das ist kein Zufall, denn die ersten und einflussreichsten Modezeitschriften der Welt wurden in New York gegründet.

In New York werden die Trends gesetzt

Immer wieder New York. Diese Stadt prägt nicht umsonst heute noch die Fashion- und Modewelt. Sie ist Ursprung vieler technischer und modischer Innovationen. New York City spielt eine große Rolle bei der Geschichte der Modezeitschriften. Die besten Fotografen, Models und Designer zieht es regelmäßig nach New York. Und das hat historische Gründe:

Die erste wöchentliche Bildzeitschrift der Geschichte erschien ab 1936 in New York mit dem Namen „Life„. Diese Zeitschrift publizierte großformatige Fotos mit wenig Text.

Das Magazin „Life“ setzte von Anfang an die Mode- und Lifestyle-Trends. Diese Zeitschrift war über 35 Jahre lang die beliebteste Trendzeitschrift, die von vielen Verlagen weltweit nachgeahmt und kopiert wurde.

Die ersten deutschen Zeitschriften, die dem Stil von Life folgten, waren die Magazine Quick (wöchentlich erschienen zwischen 1949 und 1992), der Stern (seit 1948, wird heute vom Verlag Gruner + Jahr herausgegeben) sowie die Bunte (Erstausgabe 1954, heute im Verlag Hubert Burda Media) .

People-Journalismus und People-Zeitschriften waren die Begriffe, die für solche Magazine verwendet wurden. Hier standen Stars und Prominente wie Schauspieler, Musiker und Sportler im Fokus. Heute noch, im Zeitalter der digitalen Verlage gilt:

Nichts verkauft sich besser als das Leben der Schönen und Reichen. Am besten und beliebtesten sind die Stories, die mit Sex and Drugs and Rock and Roll geschmückt werden.

Zeitschriften für Männer: Erotik, Autos und Sport

Beim Motto „Sex sells“ trieb es der US-Amerikaner Hugh Hefner auf die Spitze. Der Chefredakteur und Verleger brachte 1953 mit dem Männermagazin Playboy eine Zeitschrift heraus, die für reichlich Zündstoff sorgte und letztendlich eine kulturelle und sexuelle Revolution auslöste. Die Titelseite der ersten Playboy-Ausgabe bestand aus einem freizügigen Foto von Marilyn Monroe.

„Hef“ hatte viel Gegenwind, doch er blieb seiner Linie treu und führte das Playboy-Magazin zu einem der größten Erfolge in der Printwelt. Die nächsten erotischen Zeitschriften für Männer erschienen erst in den 1970er Jahren mit Penthouse und Hustler.

Die beste Modezeitschrift für Männer? Auch wenn Playboy kein Fashion-Magazin war. Das Erotikheft hat Mode und Lifestyle von Generationen in den USA geprägt und zählt damit zu den einflussreichsten Publikationen weltweit.
Die beste Modezeitschrift für Männer? Auch wenn Playboy kein Fashion-Magazin war. Das Erotikheft hat Mode und Lifestyle von Generationen in den USA geprägt und zählt damit zu den einflussreichsten Publikationen weltweit. Heftige Debatten über Sexismus und Frauenrechte konnten den Erfolg dieser Zeitschrift nicht aufhalten.

Jenseits von Erotik und Nacktheit, bildeten Sportfotos lange Zeit die begehrtesten Seiten der großen Tageszeitungen. Ikonische Bilder mit Muhammad Ali (Cassius Clay) in seinem ersten Match gegen Sonny Liston wurden ab 1964 von Fans ausgeschnitten und an Wände geklebt. Heute noch gibt es zahlreiche nachgedruckte Poster in schwarz-weiß von diesem Boxkampf.

All diese Zeitschriften könnten auch als Modezeitschriften bezeichnet werden, da sie Trends setzten. Mode bezieht sich dabei nicht nur auf Fashion und Kleidung. Auch Frisuren, Möbel und Einrichtung sowie Luxusgüter wie Autos und Uhren können dazu gezählt werden. Denn die abgebildeten Stars und Promis wurden vielfach als Stilikonen betrachtet, deren Lebens- und Kleidungsstil von vielen als nachahmenswert empfunden wurde. Doch streng genommen, haben wir es hier noch nicht mit reinen Modezeitungen zu tun.

In der Modezeitschriften-Liste führt Vogue regelmäßig die weltweiten Rankings. In Deutschland gibt es aber noch einige weitere Frauenzeitschriften mit höheren Auflagen.
Aktuell beste Modezeitschrift? In der Modezeitschriften-Liste führt VOGUE regelmäßig die weltweiten Rankings. In Deutschland gibt es aber noch einige weitere Frauenzeitschriften mit höheren Auflagen.

Die erste moderne Modezeitschrift, die den Schwerpunkt auf Stil, Mode, Luxus und Lifestyle legte und tatsächlich über kaum etwas anderes berichtete, als Kleidung, Accessoires und Statussymbole, war Vogue.

Die Vogue-Zeitschrift erschien zum ersten Mal im Jahr 1892, herausgegeben von Arthur Baldwin Turnure. Dabei handelte es sich um eine Ausgabe, die sich an New Yorks Elite richtete und über Partys der Reichen in Golfclubs und exklusiven Kreisen berichtete.

Schnell erreichte das Stilmagazin hohe Auflagezahlen und wurde zu einer einflussreichen Wochenzeitschrift, die den Lifestyle der amerikanischen Oberschicht und damit auch die neuesten Trends, Mode sowie Luxusgüter abbildete.

VOGUE: Modezeitschrift für Trends, Designer News, Fashion Shows, sowie Beauty und Frisuren

Bis heute gilt VOGUE als eine der einflussreichsten und besten Modezeitschriften der Welt. Für Models und Designer, aber auch für Fotografen und Celebrities ist es eine große Auszeichnung und Ehre, in einer Ausgabe von VOGUE zu erscheinen.

Das internationale Modemagazin hat weltweit mehrere Redaktionen und eigenständige Ableger in über 26 Ländern, darunter:

  • die deutsche VOGUE (VOGUE Germany als Medienmarke der Condé Nast Germany GmbH)
  • VOGUE USA
  • VOGUE United Kingdom
  • VOGUE Italy
  • VOGUE Spain
  • VOGUE France
  • VOGUE Russia
  • VOGUE Polska (VOGUE Poland)
  • VOGUE Türkiye
  • VOGUE China
  • VOGUE Korea
  • VOGUE Arabia
In Afrika spielen Mode und Kleidung eine große Rolle. Sowohl für Frauen, als auch für Männer ist individuelles Styling und ein ausgefallenes Outfit starker Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Dennoch fehlen bis heute zahlreiche Moderedaktionen in führenden afrikanischen Ländern. Naomi Campbells Wunsch nach "Vogue Africa" ist bis heute noch nicht in Erfüllung gegangen.
In Afrika spielen Mode und Kleidung eine große Rolle. Sowohl für Frauen, als auch für Männer ist individuelles Styling und ein ausgefallenes Outfit starker Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Dennoch fehlen bis heute zahlreiche Moderedaktionen in führenden afrikanischen Ländern. Naomi Campbells Wunsch nach „VOGUE Africa“ ist bis heute noch nicht in Erfüllung gegangen.

Während die Modezeitschrift VOGUE in ihren regionalen Ablegern auf viele kulturelle Vorlieben und Beauty-Trends eingeht, etwa mit der VOGUE Arabia, die arabische Ausgabe des Magazins, mit Sitz in Dubai, oder auch mit den vielen asiatischen Ausgaben, u. a. VOGUE Korea und VOGUE China, fehlt eine afrikanische Ausgabe.

So forderte 2018 das Top-Model Naomi Campbell eine „VOGUE Africa“ als Fashionmagazin für People of Color (PoC). Eine solche englischsprachige Zeitschrift könne die afrikanische Modewelt, etwa aus Nigeria und Südafrika, abbilden aber auch für Afroamerikaner in den USA interessant sein.

Tatsächlich spielen Fashion und Luxusmarken in Afrika eine große Rolle. Daher liegt es auf der Hand, dass auch die besten Modemagazine auf diesem Kontinent vertreten sein sollten.

Diversität, Inkulsion und Rassismus

In der Modewelt sind Rassismus und Diskriminierung sowie kulturelle Aneignung, etwa wenn es um Frisuren oder historische Kleidung und Schmuck geht, weitverbreitet. Verleger, Modeschöpfer und Designer könnten ihre Inspirationsquellen würdigen und in regionalen Zeitschriften mehr Raum für kulturspezifische Modethemen einnehmen.

Allerdings scheint die Umsetzung schwierig, wie die Stellungnahme des Verlags Condé Nast vermuten lässt. Und so wartet Afrika immer noch auf eine eigene VOGUE-Ausgabe.

Vielleicht sind PoC-Themen einfach zu heikel und die Gefahr, sich bei einer Entgleisung weltweiter Kritik auszusetzen und einen Ruf zu verlieren, zu groß. So wie es die Zeitschrift Elle bereits erfahren musste:

Elle: Modezeitschrift sorgt für Skandal

Neben VOGUE zählt das Magazin Elle weltweit zu den wichtigsten Zeitschriften für Frauen. Das Elle-Magazin hat seine Schwerpunkte auf Themen aus Mode, Schönheit und Lifestyle, vor allem aber auch auf die Selbstbestimmung der Frau gelegt. Nicht nur Supermodels, Mode Shows und Designer-Kollektionen werden im Elle – in Deutschland herausgegeben von Hubert Burda Media – thematisiert, sondern auch Frauenrechte, weibliche Unabhängigkeit und feministische Forderungen.

Als das Fashionmagazin ihr Titelblatt im November 2019 mit „Back to Black“ titelte und schwarze Models abbildete, war der Aufschrei groß. Kritiker empfanden es als rassistisch und unangebracht, dass eine Zeitschrift schwarze Menschen zum Trend erklärt. Die Hautfarbe könne und dürfe keine Mode sein, hieß es. Daraufhin veröffentlichte die verantwortliche Chefredakteurin eine Entschuldigung und sprach in ihrem kurzem Statement von einer „Lernerfahrung“.

Dieser Lernprozess zieht sich vermutlich weiterhin durch die Modebranche, aber vielleicht ist die Welt auch schon etwas reifer geworden. Immer mehr Fashion Shows und Zeitschriften setzen bewusst Models ein, die nicht typisch-europäisch weiß aussehen. Dazu gibt es den Trend, neben den klassisch-dürren Frauen und Männern, auch Imperfect Models sowie Plus Size Models in die Coverbilder und Modeshows einzubeziehen.

Deutschland, Italien und Frankreich

Heute werden die Kiosk- und Zeitschriften-Verkaufsstände in Deutschland vor allem von den beliebtesten deutschsprachigen Magazinen Glamour, Brigitte, InStyle, Freundin, Für Sie und Cosmopolitan sowie GG, Elle und Donna und myself geschmückt, um die aktuelle Top-10 zu nennen. Dabei beziehen wir uns auf geschätzte Auflagen pro Quartal im Sommer 2023. Vergleiche hierzu auch unsere Zeitschriften-Rankings deutschsprachiger Modezeitschriften oben.

Männerzeitschriften: Beim Ranking deutschsprachiger Lifestyle-Magazine für Männer mit den höchsten Werbeumsätzen im Jahr 2022 belegte der Playboy mit rund 8,4 Millionen Euro den ersten Platz. Auf Rang zwei und drei folgten die Männermagazine GQ und Men’s Health.

In anderen europäischen Ländern werden die Listen eher von Modezeitschriften für Frauen angeführt. In Italien und Frankreich sind die italienischen bzw. französischen Ausgaben der weltweit bekanntesten Zeitschriften, also VOGUE, Elle, Amica, Cosmopolitan sehr beliebt.

Bei den italienischen Zeitschriften sind zusätzlich folgende Printmedien sehr beliebt:

  • Marie Claire Italia
  • Intimita Italy
  • Vanity Fair Italy

Während die international in mehreren Sprachen erscheinende Vanity Fair eine Zeitschrift mit Artikelschwerpunkten zu kulturellen Themen und bekannten Persönlichkeiten aus Politik und aktuellem Geschehen ist, stellt die italiensiche Vanity Fair mehr Modethemen und Fashion Design sowie Celebrities in den Vordergrund.

Meistgelesene französische Modezeitschriften sind die Zeitschrift Version Femina, die Marie Claire France, das Modemagazin L‘Officiel, das internationale Fashion Magazine Numéro sowie die in Paris ansässige Zeitschrift Modes et travaux.


Bilder:

  • Schuh und Armbanduhr, aufgeschlagene Zeitschrift: https://unsplash.com/de/@nicolastyles
  • VOGUE-Kiosk, historisches Bild am New York Times Square: https://unsplash.com/de/@heftiba
  • Junge Frau in modischem Sportanzug: https://unsplash.com/de/@domjewel
  • Schwarz-weiß-Bild aus New York: https://unsplash.com/de/@sadswim
  • Mann mit drei Frauen in Playboy Bunny-Kostüm im Sportwagen: https://unsplash.com/de/@rwlinder
  • VOGUE Magazine gestapelt: https://unsplash.com/de/@laurachouette
  • Gestylter junger Mann mit Sonnenbrille und Lederjacke: https://unsplash.com/de/@clemono

Als Fashion Blog und Modezeitschrift informieren wir über aktuelle Designermode, Outfit-Ideen und nachhaltige Trends. Wir recherchieren zu den neuesten Beauty Trends und liefern die besten Styling Tipps für Damen und Herren. Unsere Redaktion besteht aus jungen, stilbewussten Frauen und Männern, die gleichberechtigt über Nachhaltigkeit und den aktuellen Zeitgeist berichten, nicht nur was Kleidung angeht. Als verantwortungsbewusste Fashion Influencer, Perfektionisten und Genießer lieben und feiern wir Luxus, Schönheit, Sport und Fitness Food. Hast du neue Ideen für einen spannenden Artikel? Dann melde dich bei uns!

2 Kommentare und Erfahrungsberichte

  1. Sehr interessante Zusammenfassung mit Rückblick auf die historische Entwicklung. Ich lese gerne englische Modezeitschriften bzw. Magazine, die in UK und USA veröffentlicht werden. Es ist schon erstaunlich, dass US-amerikanische und britische Verlage hier sehr viele Trends global vorgeben. Es sind im Prinzip nur wenige Städte, sagen wir New York, Los Angeles, San Francisco (also hauptsächlich NY und CA in USA) und dann noch europäisch höchstens England mit London, die eine Marschrichtung für die ganze Welt vorgeben.

    Italien und Frankreich waren modisch mal wirklich führend. Und es gibt natürlich nach wie vor sehr einflussreiche und bekannte italienische Designer, die nicht nur in italienischen Modezeitschriften die Cover Bilder bestimmen. Aber jenseits von Giorgio Armani und Versace, Valentino sowie die Designer Gucci, Max Mara, Chanel, Dolce & Gabbana, Prada, Dior, oder Louis Vuitton kommen kaum europäische Labels hervor, die Titelblätter großer Zeitschriften weltweit mitbestimmen.

    Es ist leider ein kleiner Kreis aus Brands geworden, die untereinander Cover und Fashion Shows hin und herschieben. Ich würde mir mal eine weltweit anerkannte Modezeitschrift wünschen, die auch die modernen Wünsche junger Mädchen und Frauen (und natürlich die Trends der Männer und ältere Menschen über 40 und 50) berücksichtigt. Die heutige Generation wünscht sich faire und nachhaltige Mode. Viele Senioren und Ü30, Ü40 und Ü50 Konsumenten wünschen sich das auch. Aber auch faire Preise mit vernünftigen Arbeitsbedingungen.

    Es gibt zwar viele beliebte Zeitschriften mit Nischenthemen, Schnittmustern und Design-Ideen, die einen engen Schwerpunkt auf vegane, plastikfreie oder nachhaltige Mode setzen. Aber es wäre schön, wenn auch die bekanntesten und besten Magazine und Zeitungen aus großen Verlagshäusern solche Trends aufgreifen würden. Modezeitschriften sollten nicht nur gutaussehende Kleidung und Frisuren zeigen, sondern auch für eine gute Welt inklusive fairer und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoller Produktion werben.

    Ich hoffe, dass ich sagen konnte, was ich denke und fühle. Ich wünsche mir einfach eine faire Fashion Welt, die über Fashion Week und Fashion Shows hinaus geht. Eine inklusive Welt für mollige und dicke Frauen, Mädchen mit Pickel und Männer mit Bauch. Und alle sollen gute und schöne Kleidung tragen dürfen, die aus natürlichen Biomaterialien bestehen und nachhaltig produziert wurden. Warum nicht?

  2. Hallo Lisa,

    Top Kommentar! Ich stimme dir da völlig zu. Allerdings ist Mode schon historisch erstmal Privileg der Schönen und Reichen gewesen. Der kleine Mann bzw. die kleine dicke Frau ahmt den Kleidungsstil nach, den die Promis und Stars vorgeben. Das ist nun mal leider so. Ein schöner Trend ist aber, dass auch die Wohlhabenden sich zunehmend für Nachhaltigkeit interessieren.

    Viele Verbraucher gehen ja eher weg von den großen Marken und kaufen regional hergestellte hochwertige Kleidung bzw. Taschen etc. aus Handarbeit. Diese kleinen Labels sollten von den Modezeitschriften aufgelistet und näher vorgestellt werden. Zumindest in Deutschland gibt es nicht viele große Zeitschriften, die über kleine lokale Marken und Designer regelmäßig berichten.

    Liebe Grüße
    Martina

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